Multiprofessionelle Teamarbeit in der inklusiven Schule

Die Unterschiede zwischen Kindern sind mannigfaltiger als es uns alltäglich bewusst ist. Die einzelne pädagogische Fachkraft kann daher nicht jedem Kind hinreichend gerecht werden.

Sie benötigt die Unterstützung eines multiprofessionellen Teams, um inklusiv arbeiten zu können. Teamarbeit beruht auf einem gemeinsamen Verantwortungsbewusstsein für die gesamte Schülerschaft und die Entwicklungsprozesse jedes einzelnen Schülers. Die Organisation von zunehmend multiprofessioneller Teamarbeit beruht auf Transparenz, strukturierter Kommunikation und vereinbarter Arbeitsteilung.

Unterricht, Pausen, pädagogische Arbeit im Hort und in Ganztagsangeboten, Berufsberatung, sonderpädagogische Förderung, Schulbegleitung, Schulsozialarbeit, Orchester, Chor, Theatergruppe oder Schulzeitung brauchen Räume, die flexibel nutzbar sind. Moderne pädagogische Architektur hat auch den Anspruch, Schule mit dem umgebenden Sozialraum zu verknüpfen.

Schule ist Lebens- und Lernort in der Kommune, an dem viele partizipieren. Es gilt somit, das Miteinander aller Beteiligten pädagogisch und architektonisch zu gestalten. Wie das gelingen kann, erläutert Walter Heilmann auch an praktischen Beispielen der Rosenmaarschule Köln.

Walter Heilmann

Schulleiter (ehem.) und Schulbauberater I Köln

Walter Heilmann ist Pädagoge und ehemaliger Schulleiter der Rosenmaarschule in Köln, eine inklusive Ganztagsgrundschule. Schon 1980 begann diese Jenaplanschule (damals noch Peter-Petersen-Schule), behinderte und nicht-behinderte Kinder gemeinsam zu unterrichten. Im Auftrag der Montag-Stiftungen begleitet Walter Heilmann als Schulbauberater das »Pilotprojekt Inklusive Schulen planen und bauen« an der Staatlichen Gemeinschaftsschule Weimar. Er berät Schulen und Schulträger im In- und Ausland in Fragen der Schulentwicklung und des Schulbaus. Schwerpunkte dabei sind Beteiligungsprozesse und -strukturen sowie multiprofessionelle Teamarbeit.

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